„Ein richtiger Run auf den BFP!“

Geschäftssitzung während der Bundeskonferenz

„Das ist ein richtiger Run auf den BFP", freut sich Peter Bregy, Generalsekretär des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Dem Bund gehören im laufenden Jahr bereits 785 Gemeinden in Deutschland an. Ein warmherziges Willkommen gilt dann auch allen neu eingegliederten Gemeinschaften, die Bregy während des geschäftlichen Teils der diesjährigen 119. Bundeskonferenz des BFP vorstellt. Die vielen Zahlen und Statistiken, die der 51-Jährige den persönlichen BFP-Mitgliedern und Gemeindedelegierten vor Augen führt, zeichnen ein interessantes Bild, ein Bild, das Aufschluss gibt über Zusammensetzung, Größe und Fortschritte des Gemeindebundes, der zweitgrößten Freikirche Deutschlands.

17 neue BFP-Gemeinden

„Wir nehmen die neuen Gemeinden als Geschenk von Gott an", begrüßt der Generalsekretär die Neulinge. „Und wir glauben, dass auch sie uns als Geschenk von Gott annehmen, denn wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen in Deutschland das Reich Gottes bauen." Und dieses Reich wächst, denn 17 Gemeinden haben den Aufnahmeprozess in den Bund erfolgreich durchlaufen.

Die Mitglieder des BFP

Mindestens ein Jahr dauere dieser Prozess, erklärt Bregy, der auch alle 52 neuen Mitstreiter namentlich aufzählt, die sich der Gemeinschaft angeschlossen haben. Damit gehören jetzt 1.180 sogenannte persönliche Mitglieder zum BFP. Von diesen 1.180 sind 977 ordinierte Pastorinnen und Pastoren, wobei die Männer mit 87 % den Löwenanteil stellen. 183 Geistliche, also 16 %, befinden sich im wohlverdienten, aber zumeist aktiven Ruhestand. Das durchschnittliche Alter der BFP-Mitglieder liegt bei knapp 52 Jahren. Namentlich erwähnt und ehrenvoll bedacht sind auch die Glaubensgeschwister, die im vergangenen Jahr in die Ewigkeit abgerufen worden sind. Peter Bregy würdigt ihre Arbeit, die sie für Gott und ihre Mitmenschen geleistet haben und die auch weiterhin Früchte tragen wird.

Die Gemeinden des BFP

Eine Frucht dieser Arbeit spiegelt sich wohl auch in der Mitgliederzahl der 785 Glaubensgemeinschaften des BFP. Im Durchschnitt liegt sie derzeit bei 63 Zugehörigen, beinahe 84 % aller Gemeinden haben weniger, 16,5 % mehr als 100, nämlich bis zu 500 Gläubige in ihren Reihen. In vier Gemeinden (0,5%), haben sich sogar mehr als 500 Schäfchen der Herde angeschlossen.

Interessant auch die Zusammensetzung der 785 Gemeinden, von denen 292, also mehr als ein Drittel, Gemeinschaften anderer Sprache und Herkunft sind. An ihrer Spitze stehen die afrikanischen Gemeinden mit 190 Gruppen, das entspricht 24%.

Die Finanzen des BFP

Erfreulich ist auch die Entwicklung, die der Gehaltsservice des BFP nimmt: Die Anzahl der Gemeinden, die diesen in Anspruch nehmen, hat sich seit 2010 verdoppelt, berichtet Bundesschatzmeister Dr. Martin Stötzel. Über ein Finanzkonzept der Zukunft soll im Juni kommenden Jahres intensiv in den Regionen beraten werden, mithilfe neuer Kommunikationsmittel. Einstimmig fällt die Entlastung der Bundeskassen und der Bundeswerke aus.

Ziele und Termine

Schließlich zählt BFP -Vizepräses Frank Uphoff die vordringlichen Ziele des Bundes auf: „Wir wollen Gemeinden stärken und Berufungen fördern." Daneben hat sich der BFP vorgenommen den Kinderschutz zu intensivieren, einen Schwerpunkt auf das Gebet zu legen und die Medienkompetenz weiter zu entwickeln. Zu diesem Zweck wird es vom 13. bis 14. März kommenden Jahres eine Medienkonferenz unter dem Titel „Forum Kommunikation", kurz „FoKomm - was kommt an?" geben.

Der Termin für die nächste Buko steht ebenfalls schon fest, sie ist für die Zeit vom 21. bis 24. September 2015 geplant und enthält ein besonderes Highlight: Sie jährt sich zum 120. Mal.

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