Erstes Parlamentarisches Gebetsfrühstück in Jerusalem – eine historische Veranstaltung

„Ich bin so stolz auf unsere Beziehungen mit unseren christlichen Brüdern und Schwestern“, sagte Premierminister Nethanyahu in seiner kurzen Weihnachtsansprache am 22. 12. 2016, die er an Christen in aller Welt richtete. Er tat dies anlässlich seines Besuches im Gebäude der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ). Rund zwei Millionen Mal wurde diese Rede auf der persönlichen Facebook-Seite des israelischen Premiers angeschaut!

Es war nicht von ungefähr, dass er das Areal der ICEJ für seine Ansprache wählte, vertritt diese Organisation doch seit ihrer Gründung im Jahr 1980 Millionen von Christen weltweit.

Nethanyahus „Wir-Bekenntnis“ am Ende seiner kurzen Ansprache, „Wir akzeptieren unser Erbe und ergreifen unsere gemeinsame Zukunft“, verdeutlicht, wie diese Beziehung von ihm gesehen wird: Juden und Christen haben eine gemeinsame Zukunft! Damit trifft er den Kern der biblischen Aussagen über Juden und Heiden. Das sehen die meisten Christen so, aber auch eine wachsende Anzahl von Juden, bis hinein in politische Kreise. Deshalb werden von beiden Seiten Anstrengungen unternommen, diese Beziehungen zu fördern.

550 Teilnehmende aus 58 Ländern

Unter der Schirmherrschaft des israelischen Präsidenten Reuven Rivlin und des „Knesset Christian Allies Caucus“ (Knesset-Ausschuss für christliche Verbündete) hatten deshalb der Knesset-Abgeordnete Robert Ilatov und der israelische Unternehmensberater und messianische Jude Albert Veksler im Juni zum ersten parlamentarischen Gebetsfrühstück in Jerusalem eingeladen. Die Organisatoren wurden unterstützt von der ICEJ unter der Leitung ihres Präsidenten Dr. Jürgen Bühler, einem BFP-Pastor und Mitarbeiter des Verbandes der Volksmission im BFP – aufgrund der jahrelangen gewachsenen internationalen Verbindungen. Wie wichtig dieses Gebetstreffen gesehen wurde, zeigte die Anzahl der Teilnehmenden: 550 geistliche Leiter und Parlamentarier aus 58 Ländern sowie jüdische Repräsentanten aus Gesellschaft und Politik hatten sich angemeldet. Vielen Interessierten musste aus Platzgründen abgesagt werden. Die dreitägige Veranstaltung konzentrierte sich auf die 50-Jahrfeier der Wiedervereinigung Jerusalems – bei Empfängen in der Knesset und in der Residenz von Israels Präsident Reuven Rivlin sowie einem klassischen Gebetskonzert und dem eigentlichen ersten Gebetsfrühstück, das im Waldorf Astoria Hotel in Jerusalem stattfand. ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler war einer der Hauptsprecher bei diesen verschiedenen Veranstaltungen.

Mittelpunkt: Gebet und Gottes Verheißungen

Für meinen Mann und mich war es das erste Gebetsfrühstück. Beeindruckend fand ich die Gebetsatmosphäre und wie viel tatsächlich gebetet wurde. In ihren Ländern bekannte geistliche Leiter, Gebetsleiter und Leiter von Israelwerken wie Daniel Müller vom Missionswerk Karlsruhe, Bruder Daniel Ho aus China oder Dr. Jim Garlow, Skyline Church San Diego/USA, beteten von vorn für verschiedene Belange Israels. Ein Dutzend Parlamentarier aus aller Welt, darunter MdB Johannes Selle (Thüringen), lasen jeweils einige Minuten von ihnen ausgewählte und auf Israel bezogene biblische Prophetien.

Kurze Redezeiten bekamen der Direktor der Oral Roberts Universität (USA), Dr. Billy Wilson („Jerusalem ist die am meisten umbetete Stadt und auch eine Stadt des Gebets.“) sowie die ehemalige Kongressabgeordnete Michele Bachman. Diese nutzte ihre Redezeit für ein längeres Gebet, in dem sie Gott lobte und pries für seinen Heilsplan mit dem jüdischen Volk und der ganzen Welt. Die Möglichkeit für kurze Statements bekamen einige der anwesenden jüdischen Politiker (wie beispielsweise der Minister für Tourismus und einige Knesset-Mitglieder) sowie ein palästinensischer Pastor, Dr. Naim Khoury, Leiter der größten christlichen Palästinenser-Gemeinde in Israel („Die Juden sind jetzt in dem Land, das ihnen schon seit 3000 Jahren gehört.“). Dr. Jürgen Bühler erzählte von seiner wunderbaren Heilung vor einem guten Jahr und dem Wandel, der in der Gemeinde Jesu in Bezug auf Israel stattfindet: „Vor 2000 Jahren schickte Gott die an den Messias gläubigen Juden zu den Heiden. Heute kommen die bekehrten Heiden nach Israel, um die Juden zu segnen und zu ermutigen.“

Das Gebetsfrühstück für Israel soll 2018 wieder im Juni stattfinden und möglichst auch in weiteren Hauptstädten der Welt initiiert werden, so der Wunsch der Organisatoren.

Hannelore Illgen, www.icej.de, www.jerusalemprayerbreakfast.org

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