„55-aufwärts – Chance für den BFP“

Vorkonferenz mit aktuellem Thema

„Es gibt viele ältere Menschen, die fit und gestaltungswillig sind. Diese wollen wir motivieren, unsere Generation mit der Botschaft von Jesus Christus zu erreichen.“ Helmut Bürger, selbst schon in der 55-aufwärts-Generation, ist voller Tatendrang und Vision. Unterstützt wird er dabei von Bernd Ewert, BFP-Pastor i. R. In Willingen heißen sie die Teilnehmer der Vorkonferenz unter dem Motto „55-aufwärts – Chance für den BFP“ willkommen, per Internet sind Vorkonferenzteilnehmer daheim per Livestream zugeschaltet.

 

Missionarische Möglichkeiten

„Ich fordere euch heraus, den Dienst an den älteren Menschen neu zu denken“. Vizepräses Frank Uphoff hat gemeinsam mit dem Leitungsteam 55-aufwärts an einem Konzept gearbeitet, wie sich dieser Dienst visionär weiterentwickeln kann. Dabei ist ihm besonders die missionarische Komponente für diese Generation wichtig: „55 aufwärts fördert die missionarische und evangelistische Gesinnung unter der älteren Generation und bietet einen Rahmen sowohl für persönliche Evangelisation als auch für organisierte Einsätze. Dabei sollte auch der Schulterschluss mit anderen Initiativen im Bund und mit Bundeswerken gesucht werden“, schlägt er den Teilnehmern vor.

 

Intensive Reflexion

In Gruppen werden während der Vorkonferenz Aspekte ausgetauscht, wie der älteren Generation in ihrem heutigen Lebensumfeld eine Perspektive gegeben werden kann. Der Ansatz, Seniorenarbeit neu zu denken, wird intensiv reflektiert. Gewiss gibt es eine „Kaffeetrinker-Generation“, aber viele wollen im Alter gerne dienen, wie beispielsweise für junge Leute beten, praktisch und missionarisch aktiv sein u. a. Das zeigt das Ergebnis des lebhaften Austausches in den Gruppen.

 

Ständig Lernende

Pastor Peter Riedl, Leiter der BFP-Gemeindeberatung, beleuchtet die gesellschaftlichen Veränderungen und skizziert die Herausforderung unter dem Thema „Wie bleibe ich mit meinem Leben und Dienst relevant für die nächste Generation?”. Das sei heute besonders schwierig, weil wir in einer Zeit der Umwälzungen leben, die (so sagen manche) nur alle 500 Jahre stattfinde. Innerhalb von 50 Jahren entstehe eine Welt, die man fast nicht wiedererkenne.“ Er zeigt auf, dass die Entwicklungen immer schneller ablaufen und betont, dass er am Anfang seines Dienstes Gemeinde ganz anders gebaut hätte, als man es heute tun müsse. Trotzdem ermutigt er die ältere Generation, die „Goldenen Jahre“ intensiv zu nutzen. „Jugend ist keine Zeitspanne, sie ist eine Lebenseinstellung, eine Entscheidung, ein Sieg des Mutes gegen die Schüchternheit, ein Sieg des Abenteuers gegen Bequemlichkeit. Ein Mensch wird nicht mit den Jahren alt, sondern wenn er seine Ideale aufgibt“, zitiert er General Douglas MacArthur. Wenn wir ständig Lernende bleiben würden, sei das eine gute Voraussetzung, um relevant zu bleiben. „Werte werden durch Methoden gelebt. Wenn wir alte Methoden gebrauchen, die nicht mehr funktionieren, verlieren wir nach einiger Zeit auch die dahinter stehenden Werte,“ ist Peter Riedl überzeugt.

 

Viele Möglichkeiten

Noch konkreter wird Pastor Andreas Loeb im letzten Teil der Vorkonferenz. Er ergänzt die Ergebnisse der Gruppengespräche und zeigt Dienstansätze und Einsatzmöglichkeiten auf: „Auch wenn noch nicht alle BFP-Gemeinden die Generation 55-aufwärts voll im Blick haben und sie als eigenständige Zielgruppe erkannt haben, so sehen wir doch, dass es eine wachsende Anzahl von Gemeinden gibt, die sich intensiv Gedanken über diese Generation machen will.“ Dann benennt er eine ganze Reihe von Einsatzfeldern für Rentnerinnen und Rentner – im Rahmen der jeweiligen Gemeinde, aber auch darüber hinaus. Diese sind auf der Internetseite „www.55-aufwaerts.de“ einzusehen.

Autor: Frank Uphoff

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