PEF-Leiterkonferenz 2017 in Schweden: „Wir brauchen einander mehr als je zuvor!“

„In einer Zeit, in der Selbstzentriertheit und Trennung in Europa bestimmend sind, brauchen wir einander als europäische Pfingstfamilie – mehr als je zuvor.“ Dieses Statement des neuen PEF-Vorsitzenden Pelle Hörnmark in der Einladung zur diesjährigen Pentecostal European Fellowship (PEF)-Leiterkonferenz setzte den Schwerpunkt für dieses jährliche Treffen. Aber wie können 53 nationale Pfingstbewegungen mit rund 5 Millionen Gläubigen sich als Familie fühlen und dann auch noch gemeinsam agieren?

Im Bereich der Evangelisation und Mission ist das am ehesten denkbar. Deshalb hatte diese Konferenz vom 8. bis 10. März, die gemeinsam mit der PEM (Pfingst-Europa-Mission) in der über 100-jährigen Filadelfia-Gemeinde Stockholm durchgeführt wurde, „Jesus4Europe and beyond“, „Jesus für Europa und darüber hinaus“ zum Thema.

Rund 250 Delegierte aus über 35 Ländern, darunter ein nicht geringer Anteil aus Schweden, erlebten ein Kaleidoskop an Motivation und Inspiration. Zunächst einmal für den Bereich Gemeindegründung – durch den früheren Bischof der Pfingstkirche Estlands und den Leitenden Pastor der Christus Gemeinde Wuppertal, Friedhelm Holthuis.

„Unerreichte Bevölkerungsgruppen“ in Europa und darüber hinaus sind eine weitere Herausforderung für die europäische Pfingstfamilie. Wer weiß schon von einer deutschsprachigen Bevölkerungsgruppe von 80.000 Menschen in Ost-Belgien, für die es nur eine evangelische Kirche gibt? Die Missionare Helga und Stefan Roß haben sie aufs Herz genommen. Die „vernachlässigten“ Balkan-Länder, diesmal durch recht viele Delegierte vertreten, sollen stärkere missionarische Unterstützung durch die Pfingst-Europa-Gemeinschaft erhalten. So wird der missionarische IMPACT-Sommer-Einsatz 2017 in Montenegro stattfinden.

Ein großes Thema auf der Konferenz waren die Flüchtlinge in unseren europäischen Ländern, die zu Tausenden den Weg zu Jesus finden, auch in Pfingstgemeinden. Der Hauptpastor der Stockholmer Filadelfia-Gemeinde appellierte, sich hier nicht von Furcht leiten zu lassen, sondern von Gottes Herz für sie. Und die Missionarin der Velberter Mission, BFP-Pastorin Veera Hug, rief auf: „Als PEF-Familie müssen eine missionarische Bewegung sein, die integriert!“ Mit ihr predigte erstmals eine Frau auf einer europäischen Pfingstleiterkonferenz.

Ein Kaleidoskop an Themen fand seinen Niederschlag in über 20 „Roundtables“, die von Experten mit Erfahrungen bestückt wurden. Unter ihnen die deutschen Pastoren und Missionare Mario Wahnschaffe, Dr. Ulf Strohbehn und Stefan Roß.

Die Konferenz schloss mit dem Appell des polnischen Pfingstbischofs Dr. Marek Kaminski: „Seid willig, neue missionarische Herausforderungen aufzunehmen!“

Hannelore Illgen,

Fotos, Präsentationen und Ansprachen der PEF-Konferenz stehen auf www.pef.eu zur Verfügung, allerdings nur in Englisch

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