Rückblick Bundeskonferenz 2016 - Bernd Blana in den Unruhestand verabschiedet

Wir alle kennen Menschen, die weniger im Rampenlicht stehen: Man sieht sie auf keiner Bühne, sie tun ihren Dienst und leben ihre Berufung wie eine Perle in einer Muschel mehr im Verborgenen – und sind dabei doch unsagbar wertvoll. Echte Perlen eben!

Ich habe die Freude und Ehre, einen Mann in den Ruhestand zu verabschieden, der Erzhausen und Beröa nahezu 40 Jahre durch seinen Dienst und auch seine Persönlichkeit geprägt hat und eine solche echte Perle ist: Bernd Blana! Und wer Bernd sagt, muss immer auch Doris mitdenken, ein kongeniales Paar!

Seit du 1978 die Bibelschule Beröa besucht hast, bist du ununterbrochen in Erzhausen tätig. Schon früh hat man deine ausgeprägte Gabe für alle praktischen Tätigkeiten erkannt. 1981 erfolgte deine Einstellung als Haustechniker für das gesamte Gelände.

Ein Motto über deiner Berufung der letzten Jahrzehnte könnte sein: Es gibt nichts, was ein Bernd Blana nicht kann – und was er nicht kann, eignet er sich an. So warst du Fensterbauer, Maurer, Zimmerer, Dachdecker, Schlosser, Schweißer, Elektriker, Fliesenleger, Klempner, Schreiner, Heizungsbauer u.v.a.m. Keine Maschine, die du nicht bedienen könntest: Vom LKW bis zum Bagger, über den Kran bis zur Schleifmaschine, das Schweißgerät ist dir ebenso vertraut wie Rüttler, Förderband und Bohrhammer.

Und: Seit die EDV zunehmend Einzug in den Büroalltag hielt, hast du dir als Autodidakt auch auf diesem Gebiet das erforderliche Wissen angeeignet, mit den Jahren in Erzhausen eine moderne EDV-Infrastruktur aufgebaut und stets auf dem neuesten Stand gehalten. Virtuelle Server, Access-Points und Clients, Linux oder Windows, Firewalls und NAS-System, das ist deine Welt, da kann Bernd so schnell keiner etwas vor-machen.

Was Bernd (und seine Doris) auszeichnete, ist aber nicht in erster Linie ihre Fachlichkeit und ihre Hingabe an den Dienst, sondern ihr Herz. Selten habe ich Menschen getroffen, die so wenig Aufhebens um ihre Person machen und dabei stets hilfsbereit und immer gastfrei sind und einen Blick für die Bedürfnisse anderer haben.

Mit dir, lieber Bernd, geht eine Ära zu Ende. In diesen Tagen, quasi mit dieser Bundeskonferenz, endet offiziell deine Dienstzeit und du darfst in den wohlverdienten Unruhestand wechseln. Ihr bleibt uns aber beide – auch dafür bin ich dankbar – noch ein wenig weiter erhalten, wenn auch (du Bernd) in reduziertem Umfang. Im Namen unseres ganzen Bundes sage ich dir und euch von Herzen Danke für all das, was ihr für den Bund, für einzelne und für Gottes Reich investiert und geleistet habt! 

Dr. Martin Stötzel, Auszug aus seiner Dankesrede während der Bundeskonferenz.

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