Rückblick Bundeskonferenz 2016 - Das Beste zu geben, ist schaffbar! Feedbackrunde und Schlusswort des Präses

Die letzte etwa 60-minütige Session der Bundeskonferenz diente der persönlichen Rückmeldung einiger ausgewählter Teilnehmer sowie der Zusammenfassung und Darstellung der zukünftigen Ausrichtung der BFP-Leiterkonferenzen durch den Präses unseres Bundes, Johannes Justus.

Die Moderatoren der Schlussrunde, Pastorin Mara Massar und Pastor und Vize-Präses Frank Uphoff, stellten der Feedbackrunde Fragen zu drei Bereichen.

Persönlich

Als Erstes ging es darum, wodurch man direkt angesprochen worden war. Zwei hatten erlebt, dass Gott etwas ganz Persönliches für sie hatte („Gott hat mich erwischt!“). Ermutigt fühlten sich alle durch die Authentizität der Beiträge, insbesondere durch die persönlichen Beispiele. Angesprochen hat auch, dass die Fokussierung auf den Auftrag im BFP bedeuten soll, Menschen im Blick zu haben. „Ich möchte deshalb mein Bestes geben, auch weil Menschen ihr Bestes in mich investiert haben!“ kam als Feststellung aus der Reihe der Pastoren auf der Bühne, unter ihnen eine Pastorin, Katharina Helbig (Landau).

Richtige Balance halten

Wie sie das Spannungsfeld bewältigen, ihr Bestes zu investieren und dabei die eigene Ehe und Familie einzubeziehen, war der Impuls für die nächste Runde. Mehrfach ist es die Ehefrau, die erkennt, wann es in den „roten Bereich“ geht. „Ich bin überall Pastor, Ehemann, Vater,“ fasst jemand zusammen und dass es wichtig sei, alles ausgewogen zu halten, kein Bereich dürfe sich verselbständigen. Pastor Andy Kopp (Bad Kreuznach) ist sich sicher: „Gottes Gnade ist größer als alles, was wir falsch machen.“

Nächste Schritte

Was sie als nächstes in Auge fassen wollen – aus dem heraus, was ihnen hier auf der Leitertagung wichtig geworden wäre, möchten die Moderatoren wissen. „Den Wachstumspfad fortsetzen,“ kommt es spontan von Pastor Ulf Bastian (Hamburg). Pastor Christian Knorr (Wuppertal) möchte sich für die kommenden Prozesse Zeit nehmen, mit entsprechenden Leuten und insbesondere Raum für Fragen und Ratgeber schaffen. Als konkrete Schritte benennen zwei in der Runde die Planungen zur Vorbereitung eines zweiten Gottesdienstes am Sonntag, weil es mit einem zu eng wird.

Schlussworte

Präses Johannes Justus dankt in seiner Schlussansprache zunächst allen, die unsere Leiterkonferenz mit guten Inhalten gefüllt haben – hilfreichen und herausfordernden. „Nur gemeinsam sind wir stark,“ ist sein wiederholtes Statement. Er ermutigt, das Beste zu geben, das sei schaffbar, denn dafür habe Gott seinen Geist gegeben, eine Kraft, die befähigt, immer wieder neu aufzustehen und neu anzufangen, gemäß 2. Timotheus 1,7: Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Altes, Gewohntes zu hinterfragen und auch loszulassen, sei wichtig, damit Neues empfangen werden kann. Liebe sei dabei ein entscheidender Faktor, denn sie deckt „der Sünden Menge“ (1. Petrus 2,8). Ebenso nötig sei ein „klarer Kopf“ (Besonnenheit).

Johannes betont noch einmal die sieben Ausrichtungen des Bundes: „Geistesbewegung“ zu sein, Leiter und Gemeinden zu fördern, das Miteinander zu gestalten, eine missionarische Gesinnung zu haben sowie „unser Erzhausen“ auszubauen.

Jedes Vorstandsmitglied vertritt einen der sieben Bereiche, zusammen mit einem Team, das in die BFP-Regionen reisen könne, um dort Nachhaltigkeit zu prägen.

Als BFP-Leiterschaft wolle man den „fünffältigen Dienst“ (nach Epheser 4,11) fördern und Gottes „Setzung“ erkennen, sie seien Geschenke, die angenommen, ja „umarmt“ werden sollen.

In der Bundeskonferenz 2017 (25.–28. 9.), zu der David Ferguson als Sprecher eingeladen ist, wird es um das Stärken von Leitern gehen, den zweiten Bereich der BFP-Ausrichtung.

Hannelore Illgen

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