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Hinweis: Die Übersetzung erfolgt automatisch durch Google und ist nicht immer treffend.

"Hier sünd wi noch an Klütern!"
23.02.2010
Einweihung des neuen Gebäudes der Freien Christengemeinde Leer
von Esther Dymel-Sohl
"Und das hier ist unser Jugendraum!" Fasst ehrfürchtig öffnen Silas (10), Anna (12), Timo (11) und Marek (12) die Tür zum "Allerheiligsten". Licht durchströmt das Dachgeschoss durch die großzügigen Fensterfronten, als würde es nur eines beleuchten wollen: Den Tischkicker.
Die vier angehenden Jugendlichen präsentieren stolz das neue Gemeindehaus der Freien Christengemeinde Leer e.V. im Moorweg 1, die zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR (BFP) gehört. Sie erzählen, dass diese Gemeinde ihr Zuhause ist, sie hier aufgewachsen und überglücklich sind, nun heute am 21. Februar 2010 die Einweihung feiern zu dürfen. Sie lieben Jesus, ihre Familien und ihre Gemeinde und sind froh, dass "hier alles viel schöner ist und die Toiletten nicht so dunkel sind, wie im alten Gebäude!"
1946 wurde die Gemeinde durch Focke Bruns und Edmund Heit gegründet. Um die damaligen Räume in der Heisfelder Str. 197 überhaupt erwerben zu können, hatte sich Bruder Bruns seine Kriegsbeschädigtenrente auf 10 Jahre auszahlen lassen, um sie in das Reich Gottes zu investieren.
Nachdem die Gemeinde dann 1968 in die Räumlichkeiten des neu gegründeten Sozialwerkes der Freien Christengemeinde in die Heisfelder Str. 28 gezogen war, konnte sie nach über 40 Jahren am 15.05.2009 den ersten Spatenstich des neuen Gemeindezentrums im Moorweg durchführen.
"Es ist so schön, dass wir nach dem Gottesdienst unseren Tee nicht mehr im finsteren Keller trinken müssen, sondern hier..." Mit einer weit ausholenden Handbewegung präsentiert der zehnjährige Silas das Foyer, in dem gemütliche Tischgruppen und eine moderne Küchenzeile einladen, sich hinzusetzen und über Gott und die Welt zu plaudern.
"Hier sünd wi noch an Klütern!" steht als Aufschrift auf einigen Türen. Und auch die "Designerdeckenlampen" im Gemeindesaal in Form einfacher Glühbirnen am nackten Kabel von der Decke baumelnd zeugen von der vielen Arbeit, die in 230 Tagen aus einem Brachland ein Kirchengebäude machte, in dem die Menschen von Leer Gott begegnen wollen und sollen.
Günter van der Wall, Wolfram Jäger, Robert Blank jun. und Jugendpastor Björn Blana stehen der Gemeinde als Älteste vor und organisierten gemeinsam mit einem Bauausschuss federführend den Neubau des rund 1 Millionen Euro Bauprojektes. 12 Firmen und viele ehrenamtliche Helfer sorgten in 2800 Arbeitsstunden dafür, dass 200 t Beton, 4500 m Rohrleitungen, 3,5 km Kabel und 350 l Farbe an ihren Platz kamen. 2000 m2 Grundstück und 900 m2 Nutzfläche stehen den rund 110 Gemeindemitgliedern nun zur Verfügung, um den neuen Saal mit Leben zu füllen. Am 01. April 2010 wird Pastor Reinhard Wolf als neuer Hirte seinen Dienst in der Gemeinde Leer aufnehmen.
"Betreten der Baustelle geboten! Eltern hoffen für ihre Kinder" ermutigt Reinhold Ulonska, Altpräses des BFP, die Gemeinde während des Festgottesdienstes. Und dass zum Bau auch die notwendigen Finanzen eingesetzt werden müssen, weiß der langjährige ehemalige Pastor der Gemeinde Leer, Bernd Ewert, der den Gottesdienstbesuchern das Wort aus Haggai 2,8 "Denn mir, dem Herrn, gehört alles Silber und alles Gold" auslegt: "Gott wird das Geld nicht vom Himmel regnen lassen. Er hat es in den Taschen und auf den Konten seines Volkes!"
In 3 x 8 Minuten spornt Roman Siewert, Präses des BFP, nach Johannes 17, 17-24 die Gottesdienstbesucher an, den Gemeindealltag auf die Grundpfeiler der Wahrheit ("am Ende wird die Wahrheit siegen"), Einheit ("sind wir Rechthaber oder tun wir das Rechte?") und Liebe ("jeder Mensch möchte geliebt sein") zu bauen.
Somit wird mit der Einweihung des neuen Kirchengebäudes weniger der Abschluss der Bauarbeiten gefeiert, als vielmehr ein neuer Startschuss für den Weiterbau des Reiches Gottes gegeben, denn das Haus Gottes besteht aus lebendigen Steinen - und die sind wir!
Die Einweihung wird mit einer Festwoche vom 21.-28.02.2010 gefeiert. Nähere Infos unter www.fcg-leer.de.
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