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Hinweis: Die Übersetzung erfolgt automatisch durch Google und ist nicht immer treffend.

30 Jahre Royal Rangers: Wenn Gottes Ideen Wirklichkeit werden
18.05.2011
Impressionen von Esther Dymel-Sohl
Schick habe ich mich gemacht für das 30-jährige Jubiläum der Royal Rangers, das heute am 15.05.2011 in der Freien Christengemeinde Bremen (FCB) gefeiert wird: rosa Seidentuch und schwarze Highheels. Die zweihundert Meter Fußweg vom Auto zum Mohrenshof 1 gehen an dem großen Gelände der Gemeinde vorbei, auf dem eine Jurte an der nächsten steht. "Das ganze Wochenende wurde hier schon gefeiert", erzählt mir ein Passant auf dem Weg zum Kircheneingang. "Von welcher Feier kommen Sie denn gerade?" will er mit einem kurzen Blick auf mein festliches Schwarzes wissen. Ich bin verwirrt... Wieso woher? Ich will wohin! ... und fühle mich etwas unpassend gekleidet.
Hier treffen sich Freunde
Den Gemeindesaal erfüllt ein freudiges Raunen, Erzählen, Zunicken und Umarmen. "Hier treffen sich Freunde", durchfährt es mich. Stolz trägt rund die Hälfte der etwa 1.100 Besucher ihre Royal Rangers Kluft: Fahrtenhemd, Fahrtenhalstuch und Lederhalstuchknoten, das Royal Ranger Emblem mit den Zacken am linken Hemdsärmel. Ich versuche mich an die Bedeutung der einzelnen Zacken zu erinnern, während ich mir einen Platz suche. Immerhin gehörte auch ich vor 30 Jahren mit zu den ersten Royal Rangers im Lande. Der Bibelschüler Frank hatte während seines Praktikums in der Osnabrücker FCG einen Stamm gegründet. Eine Hütte hatten wir irgendwo am Waldrand, büffelten die Bedeutung des Emblems und wollten die "Goldene Regel" der christlichen Pfadfinder unbedingt einhalten - ja, an die kann ich mich noch erinnern: "Alles, was ihr für euch von den Menschen erwartet, das tut ihnen auch" (Matthäus 7,12). Aber was bedeuten noch mal die Zacken? Es fällt mir nicht ein.
Vor 30 Jahren begann alles in Bremen
Pastor Andreas Sommer begrüßt die Jubiläumsgäste in Bremen, wo alles vor dreißig Jahren seinen Anfang genommen hat und erzählt, dass die Royal Rangers tags zuvor bis nach Mitternacht zusammen gewesen sind, um dies gebührend zu feiern. Doch die etwas übernächtigten Gesichter um mich herum strahlen dennoch. Nachdem zuerst Jesus Christus mit "Standing Ovations" im Saal begrüßt wurde, bittet Pastor Sommer die Besucher, auch für den Gründer der Royal Rangers, Richard Breite, und seine Frau Waltraut aufzustehen und zu applaudieren: "Lasst uns unsere Leiter nach Philipper 2 Vers 29b ehren!" Pastor Breite hatte das Konzept der christlichen Pfadfinder vor 30 Jahren von Amerika nach Deutschland gebracht, um es auch hier zu verwirklichen. "Selbst wenn es in Amerika bis zum heutigen Tage, keine weiblichen Royal Ranger gibt, hat Richard es in Deutschland durchgesetzt, dass auch Mädchen Royal Ranger werden können." Das ist mir neu, hatte ich doch damals als 12-Jährige meine Zugehörigkeit für selbstverständlich gehalten. Um so mehr bin ich jetzt beeindruckt und klatsche etwas lauter. Noch größer ist mein Erstaunen über die Entwicklung der letzten 30 Jahre: 16.000 Royal Rangers gibt es mittlerweile in Deutschland, um die sich der jetzige Bundesleiter Peter Lehmann mit seinem Team kümmert.
Drei Samenkörner für die nächsten 30 Jahre
Präses Roman Siewert gibt den Anwesenden mit seiner Predigt drei Samenkörner für die nächsten 30 Jahre in die Hand: Wahrheit, Einheit und Liebe. Anschaulich beschreibt er, wie die Samenkörner, die Richard Breite vor 30 Jahren im Lande gesät hat, in so manchem Bundesland scheinbar vertrockneten, manchmal vom Unkraut überwuchert wurden und in anderen Regionen wiederum auf fruchtbares Land fielen... "vor allen Dingen bei uns in Ostfriesland!" Lachen erfüllt den Saal. Und doch stimmt es: Den Teilnehmern des Festgottesdienstes wird anhand einer Grafik gezeigt, in welchen Teilen Deutschlands die Royal Ranger Arbeit Wurzeln schlagen konnte, und welche Gebiete bislang noch keinen Pfadfinder-Stamm vorweisen können - 'noch nicht', denke ich.
Gottes Idee
Ich bin ermutigt. Was hat Gott doch aus dieser kleinen Idee damals vor 30 Jahren gemacht! 'Es war Gottes Idee', bin ich mir sicher. Und das gibt Mut auch für die vielen kleinen Ideen, die in der heutigen Zeit noch auf ihre Umsetzung warten, Ideen von Menschen, wie dich und mich. Ideen, die direkt aus dem Himmel kommen. Richtig feierlich ist mir zumute und ich bin froh, dass ich mich so festlich gekleidet habe. 'Dem Anlass angemessen' denke ich und rücke mir mein rosa Seidentuch zurecht.
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