Anmeldung:


BuKo 2011

Evangelist Reinhard Bonnke: Willkommen zu Hause!

Wohnadresse des Heiligen Geistes

 "Liebe Anni, lieber Reinhard, herzlich willkommen zu Hause", begrüßt Präses Roman Siewert das Ehepaar Bonnke, die zwar ihren Lebensmittelpunkt seit einigen Jahren nach Orlando, Florida verlegt haben, aber immer noch mit ihrer Heimat tief verbunden sind. Der Präses zitiert aus der Offenbarung (3,8):
Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.
Roman Siewert, Anni und Reinhard Bonnke
Als Zeichen der Verbundenheit, aber auch der Ermutigung, überreicht der Präses seinem Freund Reinhard Bonnke eine Skulptur: Ein kleiner Mensch in einer geöffneten Tür. "Du, mein lieber Reinhard, bist ein Türklopfer für Jesus." 

55 Millionen Bekehrungen in 9 Jahren

In den Jahren 2000 – 2009 haben sich durch den "Türklopfdienst" von Reinhard Bonnke 55 Millionen Menschen bekehrt. Alleine in Calabar, Nigeria, füllten bei einer Veranstaltungsreihe  1.015.000 Menschen Entscheidungskarten aus, um zu bekunden: Ich habe mich für Jesus entschieden und suche Gemeindeanschluss. "Jesus Christus sei alle Ehre dafür, denn ohne ihn können wir nichts tun", bekräftigt Reinhard Bonnke und zeigt damit seine innere Motivation: "Die Hölle soll leer und der Himmel voll sein!" 

Reinhard Bonnke

Eines liegt dem mittlerweile 71-jährigen besonders auf dem Herzen. "Ich möchte, dass die Seelenernte nahtlos weitergehen kann, auch wenn ich nicht mehr so aktiv sein kann!" Trotz düsterer Prognosen namhafter Persönlichkeiten, die besagten, dass ein Missionswerk mit dem Ausscheiden seines Gründers stirbt, führt Reinhard Bonnke einen Mann als seinen Nachfolger ein: Daniel Kolenda suchte vor 6 Jahren einen Nebenjob, weil er als Pastor einer kleinen Gemeinde nicht genug Geld verdiente, um Frau und Kinder zu ernähren. So bekam er bei CfaN (Christus für alle Nationen) in Orlando einen Schreibtischjob. Reinhard Bonnke, sah ihn dort im Vorübergehen, sprach mit ihm, lud ihn ein, nahm ihn zu Veranstaltungen mit und gab ihm auf einer Evangelisationsreise in Afrika 10 Minuten Redezeit. "Während Daniel predigte, sagte der Geist Gottes zu mir: ‚Der Gesalbte soll auch ernannt werden! Seit 2005 habe Daniel Kolenda im Rahmen von CfaN-Veranstaltungen bereits 11 Millionen Menschen zu Jesus geführt."  

357.250 Facebook-Freunde

BFP-Bundeskonferenz
357.250 Menschen führt Reinhard Bonnke gerade bei dem sozialen Netzwerk "facebook"  an, seine facebook-Freunde, die er auch liebevoll "C-Fans" nennt. "Täglich mache ich auf meiner Seite dort 2 – 3 kurze Einträge, um Jesus über das soziale Netzwerk in die Häuser zu bringen", erzählt er der BFP-Pastorenschaft. "Manchmal kommt meine Frau gerade herein, wenn ich eine kurze Nachricht auf der Pinnwand meiner 357.250 C-Fans hinterlasse. Wenn sie dann wissen will, was ich da wieder schreibe, sage ich: ‚Ich bin hier mit meinem Hauskreis beschäftigt!‘" Oft werde er gefragt, wie viele Sekretärinnen er habe, um all die Schreibarbeit zu erledigen. Zehn, sei dann immer seine Antwort und dabei hält er seine zehn Finger in die Höhe. Die Lacher der anwesenden Pastorenschaft sind ihm sicher.  

Demonstration der Kraft des Heiligen Geistes

Reinhard BonnkeSeine Predigt stützt er auf das Bibelwort aus Apostelgeschichte 1,8: Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein. Ausrüstung für den Auftrag nennt Reinhard Bonnke das. "Der Schlüssel zur Evangelisation ist die Erfüllung mit dem Heiligen Geist!" Voller Begeisterung berichtet er, wie sich in Lagos, Nigeria, 6 Millionen Menschen in 6 Gottesdiensten versammelt haben. "Wir hatten 200.000 Seelsorgehelfer!" In Onitsha wurde 2001 während eines von ihm gehaltenen Gottesdienstes Daniel Ekechukwu von den Toten auferweckt. "Dieses Zeugnis ist unantastbar, auch wenn die weltweiten Medien es anders darstellen wollen. 12.000 Menschen können das bezeugen!" sagt er und berichtet weiter vom Sudan. Die muslimische Regierung der Stadt Catum hatte ihn eingeladen, für die Christen der Stadt eine kleine Osterfeier abzuhalten. "Ostern feiere ich immer 6 Tage" gab er an und so durfte er an 6 Abenden im Herzen der Stadt Gottesdienste abhalten. "Am ersten Abend kamen 30.000 Menschen. Es wurden so viele von ihnen geheilt, wie ich es noch nie zuvor an einem Ort erlebt habe. Blinde wurden sehend, Gelähmte konnten wieder gehen. Und alle brachten an den nächsten Abenden ihre muslimischen Familien mit." Am 6. Abend versammelten sich 220.000 Menschen im sonst von einer Christenverfolgung heimgesuchten Sudan. Die Demonstration der Kraft des Heiligen Geistes habe die Menschen veranlasst, zu den Gottesdiensten zu kommen, ist sich Reinhard Bonnke sicher. 

Hoffnung für Libyen

Vor Jahren habe er den Auftrag empfunden,  in Libyen zu predigen, doch diesen Eindruck aufgrund der politischen Lage nicht weiter verfolgt. Doch wenn er sehe, was Gott im Sudan tut, könne er glauben, dass Gott auch ganz Libyen erretten könne. "Nun bete ich um die Gelegenheit, nach dem Sturz des Diktators Muammar al-Gaddafi sechs Monate lang in Libyen predigen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen dort Jesus annehmen werden." 

Warum erfüllt der Heilige Geist Menschen?

Über eines sei er sich im Klaren. Wir werden nur aus einem Grund mit dem Heiligen Geist erfüllt: Weil Jesus für uns gebetet hat. Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben…(Joh.14,16). 
 
Reinhard Bonnke"Lasst eure Zweifel fallen und tretet ein in das Kraftfeld Gottes. Lasst euch erfüllen mit dem Heiligen Geist und dann seid ihr bereit, seinen Auftrag auszufüllen." Von ausgeklügelter Gebetsakrobatik hält Reinhard Bonnke nicht viel. Vielmehr proklamiert er einen kindlichen Glauben, der sich darauf stützt, die biblischen Aussagen einfach zu glauben und darauf zu vertrauen, dass Gott wirkt, auch wenn man selbst nichts fühle. "Der Heilige Geist braucht uns und wir brauchen ihn. Ich kann sagen: Reinhard Bonnke ist eine Wohnadresse des Heiligen Geistes auf Erden. Und das seid ihr auch!" Und so ermutigt er die Pastorenschaft, sich neu auf den Heiligen Geist einzulassen, um ausgerüstet zu sein, den Auftrag, das Evangelium zu verkündigen, auch effektiv ausführen zu können. "Seid Wohnadresse des Heiligen Geistes!" 
 
Esther Dymel-Sohl

Zurück
 
GEISTbewegt! - Aktuelles aus dem BFP