GEISTbewegt! im Mai: Das "liebe" Geld
Christian Häring war "Pilot" unserer Mai-Ausgabe. Er stellt uns die Artikel und seinen ganz persönlichen Bezug zum Thema vor.
Als kleiner Junge habe ich mich immer beschwert: "Ich habe zu wenig Geld!" Meine Maßstäbe stimmten noch nicht. Ich wollte immer mehr haben, als nötig und möglich war. Mein Vater reagierte immer gleich: "Du hast genug!" Diese Aussage war für mich mehr als nur eine Beschwichtigung. Bis heute bestimmt sie meine Grundhaltung zu Geld und Besitz.
"Ich habe gelernt, mir genügen zu lassen!" Dieses Bekenntnis des Apostels Paulus aus Philipper 4,11 zeugt von tiefem Vertrauen zu Gott und einem realistischen Blick aufs Leben. Paulus wusste: Der Herr der Welt hat immer genug für ihn – unabhängig davon, ob es nach menschlichen Kriterien Mangel oder Überfluss sein mag. Egal, ob es bedeutet, zu hungern oder satt zu sein. Paulus lässt sich davon bestimmen – und hat damit seine Freiheit in Christus bewahrt!
In der vorliegenden Ausgabe von GEISTbewegt! räumt Bundesschatzmeister Martin Stötzel mit zwei Vorurteilen auf: "Geld macht glücklich" und "Geld beruhigt". Daniel Aderhold stellt in der Bibelarbeit des Bundesunterrichtswerks (BUW) heraus, was Gott über unseren Besitz sagt. Aus eigener Erfahrung schildern Steffen Kolm (Buchholz) und Jens Schröter (Eisenach), wie sie Gott als Versorger erleben. Sehr ermutigend, wie ich meine. Und in einer Reportage bringt uns Esther Dymel-Sohl die Finanzabteilung des BFP in Erzhausen näher.
Überdies hat unsere Nachrichtenredaktion wieder einige interessante und bewegende Berichte aus unserem Gemeindebund zusammenstellen können – Dank engagierter Gemeindemitarbeiter vor Ort, die sich nach speziellen Ereignissen immer noch mal Zeit nehmen, Erlebtes in Text und Bild festzuhalten. Vielen Dank! Wir hoffen, dass dies Vorbild und Anregung für noch viele weitere Gemeinden ist.
Eine ermutigende und wegweisende Lektüre wünscht
Christian Häring
Zurück
Kommentare
| Das liebe Geld | Von Unbekannt am 04.06.2010 um 15:38:34 |
| Wir leben in einer Gesellschaft, da alles Geld kostet.Wir muessen Geldgier und Geldbedarf differenzieren.Wenn man am Limit lebt und nur fuer das Noetigste ausgeben darf bzw.kann, weil man nicht mehr zur Verfuegung hat, gibt man sich nach bestimmter Zeit das Gefuehl als Verlierer des Lebens dazustehen. Man muss dann eher an die Mitmenschen appelieren, die Geld im Ueberfluss haben,womit sie mehrere Leben auskommen koennten.Wer entscheidet also darueber,wer womit auskommen darf?Sollen wir einfach zufrieden damit sein,was wir nicht geben koennen,weil wir es nicht haben.Wenn doch etwas mehr da ist,legt man Ruecklagen an,ohne Gier.usw. | |
Kommentar hinzufügen