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Hinweis: Die Übersetzung erfolgt automatisch durch Google und ist nicht immer treffend.

Historische Begegnung: Treffen der BFP- und FeG-Leitungen
04.06.2011
Das Bundeshaus der Freien evangelischen Gemeinden (FeG) in Witten/Ruhr war am 1. Juni Treffpunkt zwei verschiedener Bundesleitungen bzw. Vorstände: der FeG-Bundesleitung sowie des Vorstandes des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP).

BFP-Generalsekretär Hartmut Knorr wertet dieses Treffen als historisch, denn es war die erste Begegnung der Leitungen dieser beiden Gemeindebünde überhaupt: "In der Vergangenheit hat es manch schmerzvolles Urteilen übereinander gegeben, was den Stellenwert des Heiligen Geistes betrifft, Abgrenzungen und auch Berührungsängste." Inzwischen findet Zusammenarbeit in verschiedenen Netzwerken statt, wie beispielsweise in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und ihren Arbeitsgruppen sowie weiteren Initiativen, was in der ausführlichen Austauschrunde der fünf anwesenden Mitglieder der FeG-Bundesleitung (sie besteht aus insgesamt 20 Personen) und der acht BFP-Vorstandsmitglieder am Mittwoch, 1. 6. im FeG-Bundeshaus Witten deutlich wurde.
Geschichte beider Gemeindebünde
In der Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem pietistischen Aufbruch in Westdeutschland entstanden, ist die FeG als Gemeindebund 100 Jahre älter als der BFP, der sich 1954 zunächst als Arbeitsgemeinschaft von Pfingstgemeinden bildete, die sich nach dem 2. Weltkrieges fanden, vorwiegend mit Flüchtlingen aus den Gebieten, die heute zu Polen gehören, wo es einen starken pfingstlichen Aufbruch gegeben hatte. Die Wurzeln der Pfingstbewegung in Deutschland liegen jedoch auch in der Heiligungsbewegung in den 100 Jahren davor.
Im Verlauf des Austausches wurde deutlich, dass beide Gemeindebünde ähnliche Themen und Herausforderungen haben. So wird insbesondere Gemeindegründung als Schwerpunkt der jeweiligen Inlandmission gesehen. "Sie hat uns einige ‚schöne’ Probleme beschert", so Ansgar Hörsting, Präses der FeG, "und der Weg dahin, dass wir als Bund nun überwiegend begeistert in diesem Bereich unterwegs sind, war keineswegs einfach." Eine Ermutigung für uns als BFP, hier konsequent weiterzugehen und von der Vorgehensweise der FeG-Geschwister zu lernen.
"Wir wollen voneinander lernen"
"Wir wollen voneinander lernen." Dieser Satz fiel mehrmals in der Teilnehmerrunde. So saß dann auch BFP-Schatzmeister Dr. Martin Stötzel längere Zeit mit dem FeG-Bundesgeschäftsführer Klaus Kanwischer zusammen, der die Finanzen der FeG überblickt. Man muss nicht lange rätseln, um zu ahnen, worum es den beiden ging: die immer wiederkehrende Frage "Wie kommen wir zu all den benötigten Finanzen?"
Bei mancher Parallelität in den Herausforderungen ist der BFP intensiver gefordert, wenn es um internationale Gemeinden geht. Ein Drittel der BFP-Gemeinden (264) sind fremdsprachig, in der FeG nur 40. Hier gab es manches Nachfragen, was Ausbildung und Integration betreffen, da der BFP hier als Beispiel gesehen wird.
Der FeG-Bund mit seinen gut 450 Gemeinden bei 38.000 Mitgliedern (BFP: gut 750 Gemeinden bei 46.000 Mitgliedern) nimmt gern Impulse auf, die Bewegung durch Anregungen von außen in ihre Gemeinde bringen: Das "Jahr der Bibel" (vor ein paar Jahren), das "Jahr der Stille" in 2010; für 2012 wird den Gemeinden die Initiative "Glaube am Montag" ans Herz gelegt.
"Mit dem nächsten Treffen sollten wir nicht zu lange warten" war die einhellige Meinung der an der Runde Beteiligte, und: "Wir sehen uns in Erzhausen!"
Hannelore Illgen, Beisitzerin im BFP-Vorstand
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