Jemen: Zwei christliche Geiseln aus Sachsen frei
Zwei Kinder der im Juni 2009 entführten sächsischen Familie aus Sachsen sind frei. Sie wurden im Grenzgebiet durch eine saudi-arabische Spezialeinheit befreit. Was mit den Eltern und dem Bruder der befreiten Mädchen geschehen ist, ist bislang nicht bekannt. Angehörige gehen aber nach eigenen Worten davon aus, dass der Bruder der befreiten Mädchen tot ist.
Weitere Christen entführt und ermordet
Die Familie aus Sachsen – ein Ingenieur, dessen Frau und die gemeinsamen drei Kinder (zwischen einem und fünf Jahre alt) – war am 12. Juni 2009 im Jemen verschleppt worden. Mit der Famile verschwanden ein britischer Ingenieur, zwei deutsche Krankenschwestern und eine koreanische Lehrerin. Die drei Frauen wurden später brutal ermordet. Die beiden deutschen Krankenschwestern kamen von der Bibelschule Brake in Lemgo. Sie waren für die Hilfsorganisation Worldwide Services als Praktikantinnen im Krankenhaus von Saada eingesetzt. Drei Monate wollten sie einfach helfen in einer Gegend, wo wenige freiwillig hin gehen.
Auch die fünfköpfige Familie aus Sachsen hat einen christlichen Hintergrund. Gemutmaßt wird, dass dies der Grund für die Entführung sei. Kurz vor Weihnachten 2009 hatte die "Bild"-Zeitung über ein Video berichtet, das der Bundesregierung vorliege und auf dem die drei Kinder der Familie aus Sachsen zu sehen seien.
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