
Leiterschaft am Beispiel der Apostelgeschichte
Am Mittwochnachmittag finden während der Bundeskonferenz Seminare, Workshops und Gesprächsrunden unter dem Generalthema statt.
Wenn es ein Buch der Bibel gibt, das uns als Pfingstler besonders bewegt, dann ist es die Apostelgeschichte. So ist uns Pfingsten in Kapitel 2 natürlich sehr wichtig, aber auch die "Verzahnung" zwischen Verkündigung und Wunderwirkungen Gottes bedeutsam. Die Apostelgeschichte ist aber nicht nur ein "Wunderbuch", sondern eben auch ein Bericht über das Werden und Wirken von der Gemeinde. Pastor Daniel Aderhold geht der Frage in seinem Referat nach, wie der Einfluss des Heiligen Geistes auf Leiterschaft geschehen kann.
Mit einem recht vereinfachten Ansatz stellt er drei Bereiche vor, die uns in unseren Leitungsentscheidungen beeinflussen. Neben der eigenen Persönlichkeit und den Anforderungen von Außen gibt es auch das Reden Gottes. Dieses Reden Gottes geschieht nicht immer direkt, sondern oft auch indirekt. Der Heilige Geist redet eben auch durch Umstände oder Situationen. Immer aber dürfen wir mit dem Einfluss des Heiligen Geistes in einer ganz natürlichen Weise in unserer Leitungsverantwortung rechnen. Pastor Aderhold betont, dass das Ziel für Leiterschaft sein soll, dass wir "geistesgegenwärtig leiten".
In der zweiten Hälfte des Referats werden die Teilnehmer aktiv mit eingebunden. In kleinen Gruppen betrachten sie verschiedene Texte aus der Apostelgeschichte und stellen Fragen zum Einfluss des Heiligen Geistes.
Ein Teilnehmer stellt am Ende fest: "Der Einfluss des Heiligen Geistes in der Apostelgeschichte wird vor allem in den persönlichen Entscheidungen bei Petrus oder auch Paulus deutlich. Immer geschieht es in einer guten Natürlichkeit."
Frank Uphoff
Zurück