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Hinweis: Die Übersetzung erfolgt automatisch durch Google und ist nicht immer treffend.

PEF-Konferenz: "Europa braucht die Kraft des Evangeliums"
29.04.2011
Gut besuchte Konferenz in Kischinau/Moldawien
"Die europäischen Pfingstbewegungen müssen zusammenarbeiten, um dem Missionsbefehl Jesu auf unserem Kontinent entsprechen zu können." Dieser Satz aus dem Leitbild des Pfingst-Europa-Forums (PEF) lag dem Thema der PEF-Leiterkonferenz am 3. und 4. März des Jahres in der Hauptstadt Moldawiens, Kischinau, zugrunde: "Europa braucht die Kraft des Evangeliums – welche Formen der Evangelisation sind am wirksamsten?"
130 leitende pfingstliche Persönlichkeiten aus 28 Ländern waren auf Einladung des PEF-Präsidiums unter Vorsitz von Pastor Ingolf Ellßel vom Christus Centrum Tostedt in die Halbmillionenstadt gekommen, um der wachsenden Einheit der europäischen Pfingstbewegung Ausdruck zu geben. Aber auch, um missionarisch motiviert zu werden und neue Evangelisationsmöglichkeiten kennenzulernen.
Die Pfingstler in Moldawien sind aktiv
Gastgeber war der Bischof der Pfingstkirche Moldawiens, Pastor Victor Pavlovski. Im Laufe der Konferenz erfuhren die Delegierten, dass die moldawische Pfingstbewegung in nur zwanzig Jahren auf 27 000 Mitglieder angewachsen ist. 1992 gelang es pfingstlichen Leitern, nach vielen Vorgesprächen und Gebet die vorhandenen fünf kleinen Pfingstströmungen zu einer einzigen Gemeindebewegung zu vereinen. Trotz des großen Aderlasses durch Auswanderer: Nur zehn Prozent der Gläubigen, die es vor dem Zerfall der Sowjetunion gab, blieben im Land. Insgesamt verließen eine Million der ehemals weit über vier Millionen Bürger das Land.
Die moldawische Pfingstbewegung mischt sich gesellschaftlich ein. So ließ sich Justizminister Alexandr Tonose einladen und begrüßte die europäischen Leiter bei der Eröffnungsversammlung. Er lobte die Arbeit der Arbeit der Pfingstler: "Wenn die Prinzipien der Bibel uns beeinflussen, wird sich die Gesellschaft verändern," äußerte er. Ein Mitglied des moldawischen Parlaments, Valeriu Geletski, und die Leiterin kommunalen Sozialarbeit, Nina Stratulat, vertraten die Regierung des Landes. Sie beide waren dankbar für das Engagement der Gläubigen für das Wohl der Bürger Moldawiens.
Musik und Lobpreiszeiten verantworteten die Chöre und Musikgruppen der Filadelfia-Gemeinde in Kischinau. Darunter ein Männerquintett mit Don-Kosaken-Dimension. Insgesamt eine gute Mischung osteuropäischer, traditioneller und moderner Klänge.
Motivation für Evangelisation
Die eingeladenen Referenten vertraten leidenschaftlich verschiedene Evangelisationsmöglichkeiten, mit denen sie auf Impulse des Heiligen Geistes hin schon länger arbeiten.
Schweiz
Dr. Urs Schmid, Mitarbeiter der großen Pfingstgemeinde Buchegg in Zürich, berichtete über die von ihm entwickelten missionarischen LiFe-Seminare (Leben in der Fülle entdecken), die in öffentlichen Räumen wie Restaurants beginnen und betonte darin u. a. die Wichtigkeit von Jüngerschaft. Kirchengeschichtlich und statistisch gesehen zeige der Aufbruch der Methodistenkirche, dass allein durch die konsequent eingesetzten Hausgruppen, in denen Jüngerschaft geschieht, ein lang anhaltendes Wachstum von zehn Prozent möglich war. Information auf www.life-seminar.ch
Christus für alle Nationen
Daniel Kolenda, Evangelist bei Christus für alle Nationen und Nachfolger des weltbekannten Evangelisten Reinhard Bonnke, betonte, dass es in der Verkündigung in den Pfingstgemeinden oft nicht mehr um das Kreuz und das Blut Jesu gehe und: "Wir streiten um den Zeitpunkt des Wiederkommens Jesu, obwohl der Großteil der Menschen unseres Landes noch nicht einmal über sein erstes Kommen hören konnte," forderte der junge Evangelist heraus. Jedes Gemeindeglied müsse in der Evangelisation mitarbeiten können, auf individuelle und kreative Weise. Es gehe nicht um den einen berufenen Evangelisten. Aber auch dieser müsse seinen Platz in den Gemeinden bekommen, bis dahin, dass es Ausbildung zum Evangelisten geben müsse. Geschäftsführer Siegfried Tomazsewski war ebenfalls anwesend und stellte den Crashkurs Evangelisation vor "Seelen retten – du kannst es – wir zeigen dir wie!" Homepage www.irbti.net/de
Spanien
Jacob Bock, amerikanischer Evangelist in Spanien, stellte "OnTheRedBox" vor: Straßenevangelisation auf einer roten Kiste, womit ein Freund und er im Jahr 2002 auf dem Puerta de Sol in Madrid, dem bekanntesten Platz der Metropole, begannen. Täglich außer Sonntag sprechen und singen verschiedene Christen von einer roten Box aus. Zwanzig Gemeinden der Stadt arbeiten dabei zusammen – mit Ewigkeitsfrucht. Die ganze Familie Bock ist involviert, zusammen mit den Madrider Christen und bildet Interessierte für diesen Dienst aus. Jacob und Julie Bock: "Es gibt nichts Effektiveres, als das Evangelium öffentlich zu verkündigen! In Europa haben wir alle Freiheit dazu. Wir dürfen nur nicht müde darin werden, im Säen, Pflanzen und Ernten." Inzwischen gehören ein Gebets- und auch ein Kaffeehaus für Gespräche dazu. Die Homepage: www.ontheredbox.com
Finnland
Die Leiterin der evangelistischen Jippii-Arbeit unter Kindern, die Finnin Outi Rossi, bekam große Aufmerksamkeit, als sie über die Entstehung und die verschiedenen Phasen von Jippii erzählte, die – angefangen in Finnland aufgrund des prophetischen Eindrucks eines Kindes – inzwischen weltweit mit evangelistischen Konzerten und eigenen Liedern unterwegs ist. Die Initiatorin lebt und glaubt nach der Verheißung Joels, die Ausrüstung mit dem Heiligen Geist gelte auch Kindern ("eure Söhne und Töchter"). Informationen leider nur in Finnisch auf www.jippiimissio.fi, Kostproben des Chores über youtube.
Rumänien
Pastoren aus Rumänien berichteten davon, wie leicht es in diesem Land ist, Menschen für Jesus zu gewinnen. Die Herzen sind einfach offen, egal in welcher Bevölkerungsschicht. Die Pfingstbewegung, zwei gehören zur PEF, wächst unablässig. Eine halbe Million Mitglieder der 21 Millionen Einwohner gehören inzwischen dazu. Missionare werden in verschiedenste Länder, auch für das Evangelium schwierige, ausgesandt. 60 Prozent der dazu notwendigen Finanzen stammen aus den rumänischen Pfingstgemeinden selber. Ziel einer der beiden Bewegungen ist, von Rumänien aus 200 Missionare zu unterstützen.
Das Gemeindewachstum in Ost-Europa ist begeisternd
Dem Beitrittsantrag der ukrainischen und russischen Pfingstbewegungen zur PEF wurde mit großer Mehrheit zugestimmt. Pfingstliche und charismatische Kirchen haben sich in diesen beiden Ländern zusammengeschlossen zu jeweils einer einzigen Bewegung, so dass es hier inzwischen Hunderttausende Pfingstler gibt.
Seit 90 Jahren gibt in der Ukraine eine Pfingstbewegung. Während der Zeit des Kommunismus gingen die Gemeinden in den Untergrund, nach einer 19 Jahre langen Zeit der offiziellen Anerkennung in den Zwanziger Jahren. Hunderte der Gläubigen, insbesondere Pastoren, waren viele Jahre inhaftiert – in Gefängnissen und Arbeitslagern Sibiriens. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurden die Pfingstgemeinden wieder offiziell genehmigt. 400 Gemeinden schlossen sich deshalb 1990 sofort wieder zusammen, etwa 100 blieben im Untergrund. Heute gibt es 2500 pfingstliche Gemeinden in diesem Land von 46 Millionen Einwohnern. Mission wird groß geschrieben, nach außen und nach innen. Und große Ziele werden gesteckt: "Wenn jede der 2500 Pfingstgemeinden in zehn Städten evangelisieren würde, wäre die ganze Ukraine mit dem Evangelium erreicht", so der anwesende Gesamtbischof. Auch sozial bringen sich die Pfingstler ein: Sie betreiben 62 Drogen-Rehas, elf Waisenhäuser und betreuen Insassen von 90 Gefängnissen.
Gemeinsam mit 19 Denominationen und Konfessionen des Landes hat sich die Pfingstbewegung kürzlich öffentlich für christliche Werte eingesetzt – mit einer gemeinsamen Erklärung, die letztlich von 95 Prozent aller Kirchen unterzeichnet worden ist, auch der Orthodoxen und Katholischen Kirche. Die Begründung der Eingabe: Die im Lande praktizierte Moral widerspräche den biblischen Maßstäben. Rückkehr dazu diene dem Besten der Gesellschaft.
Erste pfingstliche Missionskonferenz IMPACTNOW
Bei jeder der europäischen Leiterkonferenzen werden gemeinsam geplante Projekte vorgestellt. 2011 steht etwas ganz besonderes an: die erste europäische pfingstliche Missionskonferenz, vorbereitet von der Pfingst-Europa-Mission (PEM), gemeinsam mit dem PEF: IMPACTNOW, vom 27. bis 31. Juli 2011 in Budapest/Ungarn, mit anschließenden praktischen Einsätzen in der ersten Augustwoche, sowohl in Ungarn als auch in andereren europäischen Ländern. Auf der sehr informativen Homepage www.impactnow.eu sind bereits eine stattliche Anzahl solcher "Outreaches", sowie exzellente Workshops und Redner zu finden (etwa 40). "Für die traditionelle PEC, unsere Pfingst-Europa-Konferenz, ist es diesmal schwierig gewesen, ein Land zu finden, das diese veranstalten könnte", so der finnische Missionsleiter Dr. Arto Hämäläinen als Grund dafür, dass es in diesem Jahr keine PEC geben wird. Die letzte fand im Herbst 2008 in Madrid statt, Hunderte wurden in dieser Zeit erstmals mit dem Evangelium erreicht. Allerdings waren wenige europäische Mitarbeiter dabei. Bei IMPACTNOW in Budapest wird es anders sein. Schon jetzt haben Hunderte ihre Teilnahme zugesagt. Allein der evangelistische Kinderchor Jippii aus Finnland bringt 200 Kinder nach Budapest, um dort zum Einsatz zu kommen, verbunden mit Schulungen in der Arbeitsweise dieser einzigartigen evangelistischen Möglichkeiten durch Kinder!
Hannelore Illgen, Koordinatorin PEF-Women (Frauennetzwerk in den Pfingstbewegungen Europas)
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