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Hinweis: Die Übersetzung erfolgt automatisch durch Google und ist nicht immer treffend.

Rangercamp mitten in Hoyerswerda
19.09.2010
Das Charismatische Zentrum Hoyerswerda sorgte mit einem Rangercamp und großem Festzelt für Aufsehen im sozialen Brennpunkt der Stadt.
"Dass ihr noch so unbeschadet hier steht und euch noch keiner platt gemacht hat, ist echt ein Wunder." So äußerte sich ein Jugendlicher, der weiß, wovon er redet. Zelten im Brennpunkt von Hoyerswerda. "Mutig" oder "Respekt. Ich würde das hier nicht tun." hörten wir nicht selten von unseren Besuchern. Dennoch - oder gerade deswegen - blicken wir auf eine gesegnete Woche Zelten zurück.
Royal Ranger und die Messerhelden
Bevor die Zeltwoche richtig startete, haben die Royal Ranger "ein etwas anderes" Lager aufgeschlagen. Mitten im Hochhausdschungel knisterte plötzlich ein Lagerfeuer, Kinder und Jugendliche in Kluft sangen Lieder über Jesus und die Zelte veränderten das Stadtbild von Hoyerswerda, das sich seit Jahren eher auf Häuser Abreißen als Aufbauen spezialisiert hat. Wir blieben nicht unentdeckt. Bereits am ersten Abend wurde unser Lager "überfallen". Eine Gruppe von Jugendlichen stellte sich freundlich als "Messerstecher von Hoyerswerda" vor. "Besiegt das Böse mit Gutem" heißt es im Wort Gottes. Also luden wir sie ein, mit uns eine Bratwurst am Lagerfeuer zu essen. Gute Gespräche entwickelten sich schnell. Die Jugendlichen erzählten von ihren Drogen- und Suchterfahrungen, Obdachlosigkeit oder ihrer Zeit im Knast. Wir waren sehr berührt. Einige Kontakte blieben auch über die Tage hinaus erhalten, und es ist uns ein großes Anliegen, dass sie die Kraft Jesu in ihrem Leben kennen lernen.
Heilungsevangelist dabei
Die ersten drei Tage diente uns Ekkehard Kreuzritter. Er teilte das Wort Gottes aus und betete für Menschen mit Krankheiten. Eine Frau, deren Bewegungsfreiheit im Halsbereich durch einen seit zwei Jahren eingeklemmten Nerv eingeschränkt war, kann nun ihren Kopf wieder problemlos in alle Richtungen drehen. Nur die 360° schafft sie noch nicht, aber das wäre auch ein weiteres Wunder.
Eine andere Frau muss sich nicht mehr über ihre - laut eigener Aussage - hässliche Brille ärgern, sondern kann nun problemlos das lesen.
"Next Generation"
Täglich begeisterte ein Team aus der Gemeinde die Kinder am Nachmittag. Basteln, Singen, eine kreative Botschaft und natürlich ein Snack - wie "Käsefüße" - gehörten dazu und ermöglichten den Kids teilweise einen ersten Kontakt mit Jesus.
Auch das Jugendprogramm mit dem neuen Jugendpastor war interaktiv, laut und lud ein, die Liebe Gottes und seine Kraft kennen zu lernen. Der Einsatz von Medien gehörte genau so dazu wie eine kleine Talkrunde oder ein Interviewvideo mit einem ehemaligen Junkie aus Hamburg.
Die intensivste Zeit mit den Jugendlichen erlebten wir jedoch abends am Lagerfeuer, wenn wir mit den Nachtwachen - die uns der Verein "Fish Lausitz e.V." zur Unterstützung bereit stellte - die Moskitos bekämpft haben. Da gab es Zeit, Beziehungen zu bauen, mehr über ihre Lebenswelten zu erfahren und ihnen auch sehr klar von Jesus zu erzählen.
Amerikanische Unterstützung
Wie versucht man, einem Amerikaner beizubringen, dass "Kittchen" im Deutschen Sprachgebrauch nichts mit "Kochen" zu tun hat, wenn dir das englische Wort für "Gefängnis" nicht einfällt? Auch bei dieser Begegnung drohte uns ein Jugendlicher damit, abends zu randalieren. Unsere amerikanischen Freunde - die nur für diese Woche der Zeltevangelisation angereist sind - scheuten sich trotz Sprachbarrieren nicht, unseren Messerstechern zu begegnen, Späße zu machen und auch davon zu erzählen, wie Jesus frei von Süchten und Bindungen machen kann. Sie dienten uns u.a. mit Chormusik und dem Wort Gottes. Bei einem Theaterstück demonstrierten sie auf beeindruckende Weise, welch traurige Konsequenzen uns die Bibel doch aufweist, wenn das irdische Leben uns eingeholt hat und wir das Gnadengeschenk Jesu nicht angenommen haben.
Wir blicken auf eine geniale Woche zurück mit viel Bewahrung, guten Begegnungen und dem gesegneten Wirken Gottes. Jedoch mussten wir auch fest stellen, dass eine Woche Zelten eigentlich zu wenig ist. Sebi Jachmann
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