Spanisch, Portugiesisch, Latinorhythmen und Vision
Diese vier Begriffe fassen die BFP-Latinokonferenz, die Ende Oktober in Erzhausen stattfand, in knappen Worten treffend zusammen. Insgesamt 65 spanisch-, portugiesisch- und deutschsprechende Geschwister trafen sich zwei Tage lang in den Räumen des Theologischen Seminars BERÖA.

Voller Erwartung und gleichzeitig positiver Skepsis über die bevorstehenden gemeinsamen Stunden trafen die Gäste und Veranstalter am Freitagnachmittag ein. Gegen 16.30 Uhr erklangen die ersten Latinorhythmen aus dem Versammlungsraum – und im ganzen Haus war klar: Die Latinokonferenz hatte begonnen! Nach dem ersten Programmteil mit persönlicher Vorstellung und anschließendem Abendessen versammelten sich die Teilnehmer zum Abendgottesdienst. Es herrschte eine geschwisterlich freundliche Atmosphäre, in der alle immer mehr "auftauten". Das äußerte sich vor allem darin, dass es sich als schwer erwies, die Geschwister aus ihren Gesprächen für den nächsten Programmpunkt zu motivieren. Hatte die längere Lobpreiszeit jedoch erst einmal begonnen, war unübersehbar, dass die meisten Anwesenden in "ihrer Salsa" (ihrer gewohnten Umgebung) waren.
Das AIG-Latino-Team wurde gesegnet und unter die Leitung von Joe Calderon aus Nürnberg gestellt, der gleich ein ermutigendes Gotteswort in Spanisch brachte. Die Predigt am nächsten Tag in Portugiesisch vermittelte Vision und weckte Hoffnung auf einen integrierten Dienst von Latinos in Deutschland. Hartmut Knorr und Peter Bregy, die anschließend das AIG-Projekt vorstellten, zeigten die nächsten praktischen Schritte auf. Das Latinoprojekt geht mit großen Erwartungen in das Jahr 2010.
Susanna Thorner
Zurück