"Summeride" begeistert Ostdeutschland
(17.09.09) "Summeride" war in Neubrandenburg, Wismar, Mühlhausen und Bad Langensalza unterwegs. Es war ein voller Erfolg, wie Manfred Obst in seiner sehr persönlich eingefärbten Reportage beschreibt.
Ich bin Gott dankbar und freue mich sehr über all das, was durch "Summerride" zum Bau des Reiches Gottes in den neuen Bundesländern geschehen ist. Überall wo wir waren gab es viele Bekehrungen und Heilungen. Die Jugendlichen des Teams aus Nordrhein-Westfalen haben Gottes Kraft gespürt und Menschen darin gedient. Sie und auch viele aus unseren Gemeinden haben sich herausfordern lassen und persönliche Grenzen mutig überschritten.
Die Gesamtleiter schätzen, dass auf diesem "Summerride" in allen vier Städten ca. 120 Entscheidungen für Jesus getroffen worden sind. Auch wenn noch nicht gleich alle Neubekehrten Anschluss an eine Gemeinde gefunden haben, so haben sie doch die erste elementare Begegnung mit Jesus gehabt und weitere werden folgen.
Gerade aus den Pioniergemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, die erst gegründet worden sind, haben uns ermutigende Berichte erreicht: Die Gemeinde in Wismar feierte einen Gottesdienst mit 35 Personen. Das Wohnzimmer von Hugh Smith brach aus allen Nähten, und man ist kurz davor, endlich in neue Räumlichkeiten umzuziehen.
Die Gemeinde in Neubrandenburg berichtet von ihrem ersten Gottesdienst mit 25 Personen. Auch die begeisterten Neubekehrten vom Summerride-Einsatz waren mit dabei. Auch hier möchte man das Wohnzimmer von Familie Seidt bald verlassen und in größere Gemeinderäumlichkeiten umziehen können.
In Mühlhausen wurde ein Mann im Rollstuhl so stark von Gottes Kraft berührt, dass er aus dem Rollstuhl aufstand und mehrere Runden im Saal lief. Es ging ihm sehr viel besser als bei Gehversuchen, die er auch früher schon unternommen hatte. Die Mühlhäuser Geschwister sahen mit ihren eigenen Augen, wie offen die Menschen in ihrer Stadt für das Evangelium sind und wurden dadurch sehr ermutigt.
In Bad Langensalza gab es bei den Abendveranstaltungen in der Gemeinde 16 Bekehrungen. Auch auf den Straßen haben Menschen zum ersten Mal Jesus in ihr Leben gebeten. Das waren erste oder weiterführende Begegnungen von Menschen, die zuvor oft noch nie etwas von Jesus gehört hatten. Durch die Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen wurde vielen von uns die Offenheit der Menschen deutlich. Sie hörten gerne zu und nahmen das Angebot, mit sich beten zu lassen, bereitwillig an. Ermutigt durch viele gute Erfahrungen nahm auch bei den Geschwistern unserer eigenen Gemeinde die Kühnheit zu. Auf spielerische Weise wurden Menschen auf der Straße angesprochen und sie hörten die Wahrheit, dass Gott sie persönlich kennt und liebt. Manch einem wurde dabei auch in prophetischer Weise gedient. Etliche Menschen wurden spontan geheilt und Tränen flossen, weil sie die Liebe Gottes erlebt und in den Gebeten gespürt haben.
Thomas und Maike Stadelmann, ein Ehepaar aus unserer Gemeinde, das schon seit einigen Monaten jeden Montag ein Kindertreffen in Waltershausen durchführet, hatte drei Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren an einem Abend mit – und sie haben eine Entscheidung für Jesus getroffen. Seitdem, berichtet Thomas, sind sie wie verwandelt. Ein Mädchen, das bisher meist sehr still war, singt nun mit Freude und Begeisterung die Lobpreislieder mit. Und neue Kinder kommen dazu.
All das geht nicht ohne Ablehnung oder manchmal auch Anfeindungen ab. Wie alle Generationen vor uns, die eine Leidenschaft zur Rettung der Verlorenen gelebt haben, müssen auch wir diesen Preis bezahlen. Auch unser Herr Jesus erlebte Anfeindungen und Verleumdungen. Aber es lohnt sich! In unsere Gemeinde kommen inzwischen vier neue Jugendliche zu unserem Glaubensgrundkurs und zum Jugendtreff am Freitag sechs neue Jugendliche. Darüber freuen wir uns sehr. Mittwochs und freitags gibt es zusätzlich weiterführende Treffen für ältere und junge Erwachsene. Sie alle brauchen unser Gebet! Oft sind sie die einzigen Gläubigen in ihren Familien und sind dort neben der beständigen Konfrontation mit ihrem alten Leben auch Spott und Verleumdungen ausgesetzt – und oft richtet sich das auch gegen unsere Gemeinde.
Wir danken dem Summerride-Team an dieser Stelle ganz herzlich für ihren Einsatz!
Ihr wart ein echter Segen für unsere Region und unser Bundesland!
Manfred Obst
Ausführliche Berichte und Videos
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