English | Français | Español | Türkçe | Polski | Česky |Tiếng Việt|Thai | Fārsī | Русский | Arabic
Hinweis: Die Übersetzung erfolgt automatisch durch Google und ist nicht immer treffend.

Terrorgefahr - kein Grund zur Hysterie?!
31.12.2010
Wie Christen mit den Warnungen umgehen können
Anfang Oktober 2010 geben die USA eine Reisewarnung für Deutschland heraus. US-Bürger sollen bei einem Aufenthalt in unserem Land wachsam sein. Viele Deutsche wundern sich. Am 8. Oktober bekommt in Leipzig der dänische Karikaturist Kurt Westergaard den Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien überreicht. Die Straßen rund um das Gebäude werden gesperrt, Autos kontrolliert. Als Gast muss man durch Sicherheitskontrollen, die strenger sind als auf jedem Flughafen. Westergaard war als Mohammed-Karikaturist bekannt geworden. Er hatte den Propheten mit einer Kanonenkugel in die Nähe der Terroristen gestellt. Seitdem steht Westergaard auf der Todesliste von Islamisten. Ende Oktober wird in Großbritannien eine Paketbombe an Bord eines Frachtflugzeuges entdeckt, das zuvor auf dem Flughafen Köln / Bonn zwischenlandete.
"Grund zur Sorge, aber kein Grund zur Hysterie"

Am 17. November warnt dann Bundesinnenminister Thomas de Maizière: "Es gibt Grund zur Sorge, aber keinen Grund zur Hysterie. Wir lassen uns durch den internationalen Terrorismus weder in unseren Lebensgewohnheiten noch in unserer freiheitlichen Lebenskultur einschränken. Das sollten wir alle beherzigen." Später tauchen Vermutungen auf, der Reichstag in Berlin könnte ein Ziel von Attentätern sein. Der Bundesinnenminister dementiert, doch zur nächsten Bundestagssitzung ist das Parlamentsgebäude weiträumig abgesperrt. Die Kuppel ist bis auf weiteres für den Besucherverkehr geschlossen.
Mitte Dezember sprengt sich ein Selbstmordattentäter mitten in Stockholm in die Luft. Der Anschlag verläuft glimpflich, weil nicht alle Rohrbomben zünden.
Furcht und Schrecken
Terror kommt aus dem Latein und heißt "Schrecken" oder "Furcht": Die Anschläge sollen nicht nur einzelne Leute verletzen oder töten. Sie sollen die Überlebenden und nicht direkt Betroffenen in Furcht und Schrecken versetzen. Terror besteht also immer aus zwei Teilen: der Bluttat und der Einschüchterung. Während sich der Terror der vergangenen Jahre immer wieder gegen Staaten und Staatsvertreter richtete, sind die neuen Ziele Menschen, die dem Islam entgegenstehen: kritische Karikaturisten, Soldaten auf Friedens- oder Verteidigungsmissionen oder einfach nur Andersgläubige.
Statistisch lässt sich sehr schnell belegen: Weltweit kommt der Terror aus dem Umfeld des Islams. So ist es spätestens seit dem Anschlag auf das World Trade Center in New York klar, dass sich der Terror gegen christliche Werte richtet. Bundesinnenminister de Maizière hat es auf den Punkt gebracht: Wir sollen uns nicht in unseren Lebensgewohnheit und unserer freiheitlichen Lebenskultur einschränken lassen.
Ein bereiteter Tisch im Angesicht der Feinde
Für uns Christen heißt das, dass wir nicht unseren Mund verschließen und in ängstliches Schweigen und Nichtstun verfallen sollen. Wir können beten, wir können trösten – und vor allem können wir vorleben, was es heißt, einen Gott des Friedens zu haben. Psalm 23,4-5 sagt:
"Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde."Ohne sich von den Feinden einschüchtern zu lassen, hat der Herr uns einen Tisch vorbereitet! Mit diesem Wissen können wir Christen Teile des Terrors ausschalten: Schrecken und Furcht können wir vergessen. Und wir können auf die Muslime, die nicht hinter dem Terrorismus stehen, zugehen. Wir können ihnen zeigen, wie friedlich unser Herr ist. Und wir können sie in die Gemeinschaft mit dem guten Hirten einladen. Terrorgefahr ist für mich kein Grund zur Hysterie, sondern bewusster Anlass, um auf den friedlichen Jesus Christus hinzuweisen und für ihn zu werben.
Michael Voß (GEISTbewegt!, Januar 2011)
Zurück