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Was ist "noch" normal?

Nach dem 2. Weltkrieg war es in Westdeutschland noch "GEISTbewegt! im Juni 2010normal": Erziehung und Bildung gründeten sich auf christliche Werte. Das Grundgesetz der Bundesrepublik gibt dafür bis heute die Legitimation.

Mitte der 60er Jahre bewirkten dann die Proteste gegen die politischen und sozialen Normen unserer Gesellschaft drastische Umwälzungen. Werte wurden nicht nur hinterfragt (was legitim für jede neue Generation sein darf), sondern nach und nach demontiert – bis heute.

In unserer postmodernen Gesellschaft ist es inzwischen nicht mehr "normal", christlichen Werten zu folgen. Die Früchte sind offensichtlich: zerstörte Ehen und Familien, Bindungslosigkeit, Gewalt, Selbstzerstörung… Menschen leiden daran!

In der Juni-Ausgabe von GEISTbewegt! werden einige Bereiche benannt, in denen wir als GemeindeJesu gefordert sind, Gottes Wertmaßstäbe authentisch zu leben und weiterzugeben.

"Es geht um viel!" führt Febe Olpen aus im Blick auf unsere Kinder. Sie benötigen am meisten Orientierung. Nils Ritter zeigt auf, wie bei den Royal Rangers Werte vermittelt werden. Und Frank Uphoff schreibt auf den Seiten 4 und 5, dass die örtliche Gemeinde hier eine entscheidende Rolle spielt, indem sie Werte vermittelt, die zum Leben führen. Auch wenn sie sich damit neben dem gesellschaftlichen "mainstream" befindet. Die negativen Folgen der Gender-Ideologie, inzwischen ein zentrales politisches Vorhaben, wie Dr. Klaus-Peter Nanz auf Seite 11 darlegt, sind schon absehbar. Im Evangelium liegt Kraft zum Schwimmen gegen den Strom der Zeit. Und Heilung für den Schaden, den viele an Leib und Seele erlitten haben. Als Gemeinde Jesu haben wir hier unseren gesellschaftlichen Auftrag!

Viel "heilige Beunruhigung" beim Lesen wünscht
Hannelore Illgen


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Kommentare

Loveparade Von Unbekannt am 30.07.2010 um 09:20:47
Gerade jetzt, in den Tagen nach dem furchtbaren Drama in Duisburg wird die Diskussion um Werte und deren Zerfall mehr und mehr angeheizt. Plötzlich werden Christen, die das, was schon seit Jahren auf den Loveparades abging als Zeichen dieses Wertezerfalls deuten, von anderen Christen als lieblos, als altmodisch, ja gar als fundamentalistisch betitelt. Ein Zeichen dafür, dass der Wertezerfall schon weit in die Christenheit vorgedrungen ist?

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