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Hinweis: Die Übersetzung erfolgt automatisch durch Google und ist nicht immer treffend.

Zum Tod von David Wilkerson
30.04.2011
Mutig und mutmachend - manchmal auch nicht unumstritten
"Er ging heute von uns, um bei Jesus zu sein" – mit diesen Worten verabschiedet sich die Familie Wilkerson am 27. April 2011 vom Vater, Großvater - dem beeindruckenden Prediger und Gottesmann David Wilkerson, der bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Wilkerson hinterlässt seine Frau Gwen, die ebenfalls in den Verkehrsunfall verwickelt war, vier Kinder und 11 Enkelkinder. Wilkersons Frau befindet sich laut Presseberichten nach wie vor in einem kritischen Gesundheitszustand.
Im Jahr 1958 empfand David Wilkerson, damals Pastor der Assemblies of God in Pennsylvania, den Ruf Gottes, nach New York zu gehen, um dort einer vor Gericht stehenden Band von Jugendlichen zu helfen. Durch diesen eigentlich missglückten Versuch bekam Wilkerson Presseöffentlichkeit, was ihm wiederum die Türen zu den New Yorker Banden öffnete, bei denen er dadurch Vertrauen gewann.
Was während einer abendlichen Gebetszeit Wilkersons einen bescheidenen Anfang nahm, entwickelte sich über die Tür zu den New Yorker Banden zu der gewaltigen Arbeit von "Teen Challenge", einem Hilfsprogramm für (drogen)abhängige Jugendliche, das heute mehr als 1400 Zentren in aller Welt betreibt, in denen Jugendliche die freisetzende Kraft des Evangeliums erfahren. Auch in Deutschland gibt es etliche Einrichtungen von Teen Challenge (www.tcd-teenchallenge.de), die eng mit dem BFP verbunden sind.
Wilkersons frühe Geschichte ist im Buch "Das Kreuz und die Messerhelden", das im BFP-eigenen damaligen Leuchter-Verlag über Jahrzehnte Dauerbrenner war und in 36 Auflagen seit 1966 in über 500.000 Exemplaren verkauft wurde, niedergelegt. Es war u.a. Gerhard Klemm, der die Verfilmung des Buches nach Deutschland brachte und der Leuchter-Verlag, der sich "traute", Wilkerson als erster nach Deutschland zu holen und seine Literatur zu veröffentlichen. Nachhaltig haben Buch und Film das Leben vieler Menschen beeinflusst und zu neuem Leben in Jesus geführt.
Für Furore sorgte Wilkerson in den Siebzigern, als sein Buch die "Vision" auch auf den deutschen Markt kam. Dies erschien ebenfalls bei "Leuchter", beschrieb endzeitliche Szenarien und war ein Dauerbrenner über viele Jahre. Es skizzierte – teilweise sehr konkret, teilweise eher bildhaft - Entwicklungen, die unsere Welt in den letzten Jahren geprägt haben. Wilkersons Dienst, so auch einige seiner etwa 30 Buchveröffentlichungen (davon 13 allein im Leuchter-Verlag), war seitdem von einer Dringlichkeit und auch gewissen Schärfe geprägt. Er scheute sich nicht, geistliche und moralische Missstände deutlich beim Namen zu nennen und auch anzuprangern, aber vergaß auch nicht zu ermutigen.
Wilkersons Predigten aus seiner 1987 gegründeten New Yorker Time-Square-Gemeinde wurden als "Kanzel" in gedruckter Form, später auch per eMail in alle Welt getragen. Täglich veröffentlichte er in seinem Blog im Internet Botschaften, die ermutigenden aber auch stark warnenden Charakter hatten. Im Jahr 2009 trat Wilkerson mit der Warnung vor einer Katastrophe mit globalen Auswirkungen an die Öffentlichkeit und riet Vorräte für mindestens 30 Tage anzulegen.
Seit 1999 widmete sich Wilkerson vor allem dem Reisedienst. Im Mai 2002 war Wilkerson zusammen mit seiner Frau Gwen zu Gast in Kirchheim / Hessen auf der Leiterschaftskonferenz, die vom Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden organisiert worden war. Sein prophetisch ausgerichteter Dienst berührte damals viele der anwesenden Leiter stark.
"Es begeisterte uns, einen Mann zu erleben, der auch im Alter nicht müde wurde. Der die Menschen in ihrer Not sah, sie liebte und den Mut hatte Neues zu wagen.", sagt Michael Fischer, Leiter von Teen Challenge Deutschland. "In seiner glaubensvollen, mutigen aber auch herzlichen Art hat er uns als Mitarbeiter von Teen Challenge tief berührt und immer wieder herausgefordert, den Schwachen und Elenden mit der Liebe und Kraft Gottes zu dienen. Seine Bücher und Schriften, z.B. das Kreuz und die Messerhelden, wurden für uns hier in Deutschland zu einem großen Segen. Sie ermutigen bis heute viele Menschen, ganz auf Gott zu vertrauen, seine Kraft und Hilfe zu erleben."
BFP-Präses Siewert: "Persönlichkeit nach dem Herzen Gottes"
George O. Wood, Präsident der Assemblies of God in den USA bezeichnet Wilkerson in einem Abschiedswort als "Riesen des Glaubens", der Millionen von Menschen berührt hat und eine lebenslange Beziehung zu den Assemblies of God gepflegt hat. Für den BFP würdigte Präses Roman Siewert Wilkerson als eine "Persönlichkeit nach dem Herzen Gottes!" Siewert weiter: "Sein Leben war Botschaft! Christus war Licht und Salz am Anfang seiner Berufung! Das Buch "das Kreuz und die Messerhelden" gibt davon Zeugnis. Das Evangelium blieb seine Botschaft. Mit großer Leidenschaft und immer authentisch in seinen Überzeugungen hat David Wilkerson Menschen in der Gesellschaft und im Reich Gottes gedient. Wir verneigen uns in Wertschätzung und Dankbarkeit für das Geschenk Gottes. Wir beten in diesen Tagen für seine Frau Gwen und die Familie und segnen weltweit die Abschiedsgemeinde bis zum Tag der Auferstehung und der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus."
Fast 80-jährig scheute Wilkerson die aktuellen Medien nicht und nutzte sie täglich zur Verbreitung der Botschaft des Evangeliums. Stunden, bevor er starb, veröffentlichte er im Internet einen Blogeintrag, der vor dem Hintergrund der danach geschehenden Ereignisse eine besondere Bedeutung bekommt:
"Geliebte, Gott hat niemals aufgehört in Liebe und Güte zu handeln. (…) Halte fest an deinem Glauben. Stehe unerschütterlich in seinem Wort. Es gibt keine andere Hoffnung in dieser Welt." (http://www.worldchallenge.org/en/node/13112)Mit Wilkerson verliert das Reich Gottes einen Diener, der – nicht immer unumstritten – aber mutig und auch sehr mutmachend das Wort gepredigt hat (nicht nur mit der Zunge, sondern auch mit Feder und Tastatur) und zahllose Menschen, auch in Deutschland, durch seinen Dienst direkt oder indirekt gesegnet hat.
Frank Uphoff
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