Vor 70 Jahren: Wiederherstellung von Israel

Internationale ENVISION-Leiterkonferenz in Jerusalem

Flug Frankfurt – Tel Aviv verspätet. Essen an Bord koscher. Mitreisende kommunikativ. Hotel luxuriös. Mahlzeiten einfach spitze. Anlass: Die ENVISION-Konferenz, veranstaltet von der ICEJ, der „Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem“. Rund 160 Pastoren und Leiter aus 25 Nationen, darunter 26 aus Deutschland. Messianische Pastoren, arabisch-christliche Leiter und Pastoren aus muslimischen Ländern zusammen mit evangelikalen Leitern aus aller Welt im Konferenzraum des Jehuda-Hotels in Jerusalem!

Wegen der Bibel!

Das Programm ist dicht. Vorträge, Lobpreis, Predigten, Podiumsdiskussionen, interessante Unternehmungen. Diese waren eingeschränkt durch den Besuch von US-Vizepräsident Mike Pence. Absperrungen, Umleitungen, Staus in Jerusalem. Eindrücklich war der Besuch in der Knesset, dem israelische Parlament, wo Mike Pence wenige Tage zuvor seine viel beachtete Rede gehalten hat. „Er benutzte die Sprache der Bibel“, resümiert der Leiter des Ausschusses für religiöse Angelegenheiten und hält fest: „Wir sind wegen der Bibel hier!“ An vielen Stellen in der Stadt Plakate: „Willkommen, Vizepräsident Pence! Sie sind ein wahrer Freund Zions!“ Hochsensible, kritische Berichterstattung in Israel und Deutschland.

Es braucht eine Offenbarung!

Der Grundtenor der Predigten der Hauptreferenten: Statt Zerstörung Israels geschieht Wiederherstellung! Dr. Jürgen Bühler, internationaler Präsident der ICEJ, stellt fest: „Die beste Zeit für Israel kommt noch!“ „Die Liebe zu Israel braucht ein Wunder“, so der ICEJ-Vorstandsvorsitzende und ehemalige BFP-Präses Ingolf Ellßel: „Du brauchst eine Offenbarung, um Israel zu lieben. Studium und gründliche Kenntnis von Israel reichen dafür nicht aus. Wir brauchen ein von Gott inspiriertes Interesse, um zu verstehen, wie sehr Gott Israel liebt. Das Thema Israel muss seinen Platz in der Mitte der Gemeinden haben.“

Interessante Informationen

Extrem spannend auch die Podiumsdiskussionen: Welchen Einfluss haben die messianischen Gemeinden auf die israelische Gesellschaft? Was sind die Konsequenzen der Boykottbewegung BDS (Aufruf zum Boykott israelischer Produkte) für Palästinenser und Israelis? Thematisiert wurden auch das Leben und die Risiken der Christen im Irak und Iran. Ein ehemaliger Minister der israelischen Regierung berichtet von seinen Bemühungen um die Alija, die Rückführung von Juden nach Israel, und der Herausforderung, Bildungslücken zu schließen und in Erziehung und Bildung zu investieren. Ergreifend der Bericht eines Majors der israelischen Armee. Durch (medizinische) Hilfe der Armee wurden an der Grenze zu Syrien 4000 Menschen gerettet, davon 900 Kinder. Die syrischen Soldaten dort sind teilweise gerade mal 18 bis 20 Jahre alt.

Faszinierend auch die Liebe der Juden zum eigenen Land. Da war die Direktorin von „The Jerusalem Watch“ und berichtete von ihren Ausgrabungen der „City of David“. Bis vor 150 Jahren dachte man, das alte Jerusalem liege in der heutigen Altstadt von Jerusalem. Inzwischen zeigen Ausgrabungen, dass das alte Jerusalem, die Davidsstadt, außerhalb der heutigen Altstadt liegt. Fasziniert schwärmt sie von aktuellen Ausgrabungen und Entdeckungen, spricht von einer täglichen Erfüllung der Prophetie und misst den Entdeckungen enorme Bedeutung für die Zukunft bei.

Die gleiche Faszination spiegelt der kurze Vortrag eines Knesset-Abgeordneten wider, der überzeugt von der Zukunft Israels ist und die Christen im Lande als Freunde und Unterstützer versteht. Er hat vor zwei Jahren einen schweren terroristischen Angriff überlebt. Die Liebe zum Alten Testament ist tief verwurzelt. Unternehmer in Samaria, „israelisch besetztes  Westjordanland“ genannt, – wir machen einen Besuch mit einem gepanzerten Bus dorthin – lassen sich von der Boykottbewegung BDS nicht beeindrucken. Sie schildern die Gleichberechtigung von Palästinensern und Juden in ihren Betrieben – bis hin zur gleichen Bezahlung.

Eine faszinierende Konferenz, von der ich viel mit nach Hause genommen habe!

 

Jürgen Single, www.icej.de

 

Info:

Von einem landwirtschaftlich geprägten Staat hat Israel sich seit 70 Jahren zu einer der weltweit führenden Nationen in vielen Bereichen entwickelt und vor unseren Augen erfüllt sich, was die  alttestamentlichen Propheten vorausgesagt haben.

Seit ein paar Jahren lädt die „Internationale Christliche Botschaft Jerusalem“ mit Hauptsitz in Jerusalem und Zweigen in etwa 90 Ländern einmal jährlich christliche Führungskräfte aus aller Welt nach Jerusalem ein, um eine prophetische Perspektive des Landes und unserer Zeit zu bekommen und um dann als Multiplikatoren dafür in ihrem jeweiligen Umfeld wirken zu können.

Internationaler ICEJ-Präsident ist BFP-Pastor Dr. Jürgen Bühler. https://envision.icej.de/

 

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