Mein Bestes: Jung viel bewegen

Wenn Freimut Haverkamp aus der Hillsong Church Germany (Konstanz) vorne steht, sieht man einen Leiter. Jemand, der mitreißt, der Sachen bewegt und dem die Jugend auf dem Herzen liegt. Er ist der einleitende Redner auf der Vorkonferenz „näxt YOUTH“. Hier treffen sich Jugendleiter und Jugendmitarbeiter, aber auch Pastoren, die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde weiterentwickeln wollen.

Es geht um die gesamte Gemeinde

In der ersten Session beantwortet Freimut die Frage, die ihm immer wieder viele Leute stellen und die den gut 120 Jugendleitern im Raum auch nicht fremd ist: Wie schafft er es, immer wieder so viele Leiter und Mitarbeiter zu bekommen? Wie motiviert man junge Leute, mitzuhelfen, mit anzupacken und mit Kirche zu bauen? Als ersten Punkt nennt er dafür eine aufrichtige Sorge um die Kirche. Es geht nicht nur um eine tolle Jugendarbeit, es geht um die gesamte Gemeinde. Es ist wichtig, in Jugendlichen die Begeisterung für Gemeinde und Jesus zu wecken und ihnen ein Vorbild darin zu sein. Und wir sollen ein Verständnis für Berufung lehren. Jeder Jugendliche möchte jemand Besonderes mit einer besonderen Aufgabe sein. Und diese Berufung finden sie in Gottes Reich. Wie viel können wir gewinnen, wenn wir dieses Bewusstsein in ihnen prägen. Wenn wir ihnen die Möglichkeit geben, im Glauben Schritte zu gehen und dazu noch ein ermutigendes Umfeld schaffen, können wir ermutigte junge Mitarbeiter und Leiter gewinnen.

Verschiedene Generationen vereinen

Nach einem Austausch in kleinen Gruppen darüber dürfen die Gruppen ihre Fragen stellen. Wie baut man Ortsgemeinde ganz praktisch? Wie kümmerst du dich um so viele? Später dürfen die Teilnehmer dem Gespräch von Johannes Justus, Ivan Masalyka und Dave Sindhu lauschen und sich abwechselnd an dem Gespräch beteiligen. Ein Pastor fragt, wie man verschiedene Generationen in der Gemeinde vereinen kann. „Man muss den älteren Geschwistern erklären, dass die laute Musik nicht eine Rebellion gegen sie sein soll, sondern die Erhörung ihrer Gebete ist.“

Der Nachmittag wurde mit einer lauten und kräftigen Gebetszeit abgeschlossen und die Teilnehmer gingen ermutigt und gestärkt nach Hause - oder auf die nachfolgende Bundeskonferenz.

Sylvia Uphoff

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